Den Unterricht für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache ins 21. Jahrhundert bringen, das ist die Vision der Gründer von Deutschfuchs Carolin und Simon Aschemeier. Deutschfuchs ist eine Blended-Learning-Software, die sowohl im klassischen Präsenzunterricht als auch im virtuellen Klassenzimmer eingesetzt werden kann. Sie ermöglicht Flipped Classroom und Binnendifferenzierung. Lerner*innen können selbstständig auf individuell bereitgestellte Lerninhalte zugreifen.

Ein Gespräch mit Gründerin Carolin Aschemeier über die Vorteile der Software, die Zukunft des Sprachunterrichts und die Kooperation mit Hueber.

Carolin, was macht die Lernsoftware Deutschfuchs so besonders?

Carolin Aschemeier: Zum einen ist es natürlich die Aktualität, die wir mit diesem digitalen Format bieten können. Wir stellen monatlich neues Material ein. Dabei greifen wir regelmäßig Nachrichten auf, berichten zum Beispiel über interessante Start Ups, Festivals oder interviewen Blogger. Auch Social Media ist immer ein Thema. Deutschfuchs gibt damit Einblicke in Bereiche, die die Zielgruppe der jungen und jung gebliebenen Lernenden interessiert.

Zum anderen setzt Deutschfuchs das Konzept Blended Learning um. Das heißt, gemeinsame Unterrichtsphasen im Kurs – analog oder online – und Selbstlernphasen ergänzen sich. Alle Inhalte greifen ineinander und bauen aufeinander auf. So haben die Lernenden ein kohärentes Lernerlebnis.
Damit ist die Software auch für Lehrende eine große Entlastung, weil sie nicht mühsam und zeitaufwendig unterschiedliche Materialien im Internet zusammensuchen und anpassen müssen. Außerdem haben sie im Bereich Schülerverwaltung jederzeit Einblick in die Fortschritte ihrer Lerner*innen.

Ist Blended Learning die Zukunft des Sprachunterrichts?

Carolin Aschemeier: Meiner Meinung nach: ja. Dieses Konzept hat viele Vorteile. Denn nicht alles muss im Kurs erklärt und besprochen werden. Digitale Erklärvideos zu Grammatik-Fragen zum Beispiel können Lerner*innen auch in Selbstlernphasen anschauen.
Außerdem können Lehrer*innen ihren Kursteilnehmern je nach Lernstand individuelles Material zukommen lassen. Auch unsere Software hat eine Funktion, mit der das ganz einfach möglich ist. So lässt sich Binnendifferenzierung sehr wirkungsvoll umsetzen.

In den Präsenzphasen steht dann die Konversation im Vordergrund. Ich glaube nicht, dass diese Präsenzphasen verschwinden werden. Dafür kommen Menschen einfach zu gern zusammen und interagieren miteinander. Aber sie werden vermutlich weniger und eben anders genutzt.

Genauso wenig glaube ich, dass Lehrer*innen durch die Zunahme von Onlineformaten überflüssig werden. Eine Lehrkraft als Bezugsperson ist wichtig für die Motivation. Sie bestärkt ihre Lerner*innen, am Ball zu bleiben und sorgt für Abwechslung und Überraschung. Gerade diese Überraschungsmomente habe ich ja nicht, wenn ich mir mein Lernprogramm selbst zusammenstellen muss.

Deutschfuchs kooperiert mit Hueber. Wie können sich eure Software und die Lehrwerke von Hueber ergänzen?

Carolin Aschemeier: Ich glaube, die meisten Kursteilnehmer*innen lernen trotz aller digitalen Angebote gern mit einem Kursbuch als Basis. Das Buch hat einen roten Faden und macht den Lernfortschritt sichtbar. Es gibt ein gutes Gefühl zu sehen, was man alles geschafft hat, wenn man im letzten Kapitel angekommen ist.
Im Gegensatz zu einem Buch kann die Software immer aktuelle Aspekte ergänzen und ist ideal, um Themen zu vertiefen und Kompetenzen nach individuellen Bedürfnissen weiter zu üben.

Hier erfahren Sie, wie Deutschfuchs funktioniert und können die Software einen Monat kostenlos testen.

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